Funktionsweise

Lambdasonden arbeiten mit der Einspritzanlage, dem Katalysator und dem Motormanagement-system bzw. dem elektronischen Steuergerät (ECU) (Abb. 1) des Fahrzeugs zusammen, um dazu
beizutragen, möglichst geringe Mengen an umweltbelastenden Motoremissionen zu erreichen:
> Die Lambdasonde überwacht den Restsauerstoffgehalt der Abgase des Autos
> Je nachdem, ob der Sauerstoffgehalt des Abgases zu hoch (mageres Gemisch) oder zu niedrig (fettes Gemisch) ist, sendet die Lambdasonde ein sprunghaft wechselndes, schwankendes
Spannungssignal an das ECU.
> Das ECU spricht auf diese Daten an, indem es das in den Katalysator einströmende Kraftstoff- Luft-Gemisch entsprechend anpasst. Das Ziel dieser Regelung ist es, das Kraftstoff- Luft-
Verhältnis sehr nahe am stöchiometrischen Verhältnis zu halten, dem berechneten optimalen Verhältnis von angesaugter Luftmenge/masse und exakt bemessener Kraftstoffzuteilung.

Theoretisch wird bei diesem Gemischverhältnis sämtlicher Kraftstoff unter Verwendung fast des gesamten Sauerstoffs der Luft verbrannt. Der Restsauerstoff muss genau in der richtigen
Menge vorliegen, wenn der Katalysator effizient funktionieren soll.