Neue Produktlinie: Kurbelwellen- und Nockenwellensensoren

16 März 2018 | Artikel

Ab sofort bietet wir Kurbelwellen- und Nockenwellensensoren aus der Erstausrüstung auch für das Nachrüstgeschäft an. Somit hat sich das Motormanagement Systeme Programm auf siebeb Produktgruppen vergrößert.

Das Einführungssortiment umfasst 10 Teilenummern für gängige Toyota- und Lexus-Modelle. Es eröffnet freien Werkstätten Zugriff auf noch mehr zuverlässige Originalteile im Bereich der immer bedeutender werdenden Automobilsensorik.

Die neuen Kurbelwellen- und Nockenwellensensoren sind als MPU-Sensoren (Induktivsensoren) und MRE-Sensoren (magnetfeldabhängiges Widerstandselement) erhältlich. Das Markteinführungssortiment umfasst zehn Teilenummern, die 214 TecDoc Fahrzeugtypen von Toyota und Lexus abdecken. Dies entspricht einem Bestand von rund 624.000 Fahrzeugen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, ist jeder DENSO Kurbelwellen- und Nockenwellensensor ein Originalsensor aus der Erstausrüstung. Zur Anwendungsliste zählen gängige Modelle wie Toyota Corolla und Toyota Yaris. Alle Teile sind seit 01. März 2018 für Aftermarket-Kunden verfügbar.

Crankshaft Sensor With Wire + Without + Package On Background

Funktionsweise von Kurbelwellen- und Nockenwellensensoren

Der Kurbelwellensensor ist am Motorblock befestigt und direkt auf den Außenrand des Schwungrades (Impulsrad) ausgerichtet, das mit der Kurbelwelle verbunden ist. Der Sensor erfasst Signale, die die Motorsteuerung zur Berechnung der Kurbelwellenposition und Motordrehzahl benötigt. Der Nockenwellensensor ermittelt die Rotation der Nockenwelle. Er ist am Zylinderkopf montiert, und zwar gegenüber des Impulsrades, das sich auf der Nockenwelle befindet. Auf der Basis der Signale des Nockenwellensensors ermittelt die Motorsteuerung den Nockenwellenwinkel und kann dadurch die Stellung der Zylinder identifizieren. Es gibt zwei Arten von Kurbelwellen- und Nockenwellensensoren: MPU-Sensoren (Induktivsensoren mit elektromagnetischem Pick-Up) und MRE-Sensoren (mit magnetfeldabhängigem Widerstandselement).

MPU-Sensoren von DENSO: höchst zuverlässig, langlebig und passgenau

Bei den MPU-Sensoren von DENSO handelt es sich um weit verbreitete und hochpräzise elektromagnetische Pick-Up Kurbelwellen- und Nockenwellensensoren. Sie zeichnen sich durch ihre präzise Abstimmung auf die jeweilige Motorspezifikation und die Einbaubedingungen aus. Die Sensoren sind in vielfältigen Ausführungen erhältlich, entweder als Direktanschluss-Typ – überwiegend bei Nockenwellensensoren – oder mit Anschlusskabel – überwiegend bei Kurbelwellensensoren. Die Sensoren verfügen je nach Rotorgröße über eine unterschiedliche Anzahl Wicklungen und werden mit O-Ring-Satz und Flansch ausgeliefert. Das Sensorgehäuse aus Harz und der Flansch aus Metall sind äußerst dünn aber sehr stabil und ermöglichen einen kleineren Luftspalt zwischen Sensor und Impulsrad. Dies trägt zu einer längeren Haltbarkeit bei.

MRE-Sensoren von DENSO: kompakt, robust und äußerst detektionsgenau

MRE-Sensoren von DENSO sind kompakte, leistungsstarke Nocken- und Kurbelwellensensoren mit magnetfeldabhängigem Widerstandselement, die zu saubereren Fahrzeugemissionen und einer verbesserten Kraftstoffeffizienz beitragen. Sie zeichnen sich durch das von DENSO entwickelte Magnetkreisdesign aus, das durch die Integration des Detektionselements und des Schaltkreises in einem Chip (Single-Chip-Bauweise) eine kleine, kompakte Bauform ermöglicht. Zudem verfügen sie über ein hochempfindliches magnetoresistives Element mit einem ausgezeichneten Signal/Rausch-Verhältnis, das eine höhere Detektionsgenauigkeit bei der Positionserfassung ermöglicht. Durch die Verwendung eines einlagigen dünnen Metallfilms als magnetoresistives Element sind sie bestens geeignet für den Einsatz bei hohen Temperaturen. Zusätzlich sorgen die integrierte Bauform und lötfreie elektronische Verbindungen für eine äußerst robuste Struktur.

Details zu den neuen Kurbelwellen- und Nockenwellensensoren finden Sie im DENSO E-Katalog auf der Webseite  /e-catalogue/ und in TecDoc.

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